Das Masernvirus ist tot.


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Die notwendige Entflechtung der Virusbegriffe

Der größte Teil der Menschen versteht unter einem Virus ein zirkulierendes Wesen, das von außen in unsern Körper eindringt und Krankheiten erzeugt. Sie verstehen unter Viren bestimmte feindliche Lebewesen, die sich teilweise in der Luft, im Wasser oder eben in kranken Lebewesen aufhalten.
In den letzten Jahren werden die Menschen immer häufiger über neue Krankheiten informiert, von denen sie nie zuvor gehört hatten. Vogelgrippe, Schweinegrippe, Ebola-Seuche etc. Und alle diese Krankheiten haben als einzige Ursache, das namengleiche Virus, also Schweinegrippe-Virus, Vogelgrippe-Virus oder das Ebola-Virus.

Menschen, die sich mit der Erforschung und dem Nachweis der Viren beschäftigen, heißen Virologen. Sie arbeiten mit Mikroskopen, Computern und Laborgeräten aber nicht am Krankenbett. 
Die letzteren sehen in Mikroskopen und Computern verschiedenste Gebilde, die Viren genannt werden. Sie wissen aber, dass diese Dinge keine Lebewesen sind. Sie erforschen Teile der Zellen, so genannte Zellorganellen. Es handelt sich dabei um verschiedene Eiweißkörper. Über ihre Funktion und ihren Mechanismus sind sich die Wissenschaftler noch lange nicht einig. Die Erforschung dieser Bestandteile der Zellen hat erst richtig begonnen, seitdem diese Zellpartikeln 1940 im Elektronenmikroskop sichtbar geworden sind.

Wir haben es also mit zwei ganz verschiedenen Dingen zu tun.
 Das eine ist ein imaginäres Lebewesen, das ein Feind der gesunden Lebewesen ist, das historische Virus. Das andere ist ein Ding, das gerade intensiv erforscht wird, das ist das molekularbiologische Virus. Unter den Molekularbiologen, – sie sind auch Virologen -, gibt es unterschiedliche Auffassungen über die biologische Bedeutung der Viren. Da gibt es eine Richtung, die die historische Meinung vertritt, dass es sich dabei um Aggressoren handelt, die von außen in den Organismus hineingeraten und sich nun im Körper vermehren und ihn krankmachen.
Es gibt aber auch die Meinung, dass Viren in jeder Zelle vorhanden sind und je nach aktuellem Gesundheitszustand oder Erkrankung einmal mehr oder weniger gebildet werden. Diese Sicht beginnt sich zunehmend durchzusetzen. Die Vertreter dieser Meinung sehen also Viren nicht als von außen eindringende Invasoren sondern als körpereigene Zellelemente, die im Falle der Krankheit immunologische Aufgaben erfüllen. Ob Viren überhaupt eigene Entitäten oder eben nur Bausteine der Zellen sind, ist eben noch Objekt der Forschung. Die Definitionen dieser Objekte sind ständig im Wandel. Methoden der Identifizierung und auch deren Nachweismethoden sind noch laufend in Entwicklung. Viren exakt zu definieren und sie präzise und unzweifelhaft nachzuweisen, ist zurzeit noch nicht möglich.

Woher kommt der Begriff Virus?

Schon beim antiken römischen Arzt Aulus Cornelius Celsius findet sich der Begriff Virus. Es ist das lateinische Wort für Gift. Dass Krankheiten und Tod die Folge von Vergiftung sein können, war schon immer bekannt. Für Krankheiten, für welche die Menschen keine Erklärung fanden, wurde dieser Begriff übernommen. Ein Virus, ein unbekanntes, nicht erkennbares Gift gilt bis zum heutigen Tag als die Ursache vieler Krankheiten. So findet sich in den älteren Lehrbüchern das Malaria-Virus, das Scharlach-Virus oder das Masern-Virus. Die Ursache für Malaria sieht die moderne Medizin nicht in einem Virus, sondern in einem Protozoon, namens Plasmodium malariae, und in den Erregern der Scharlachkrankheit Bakterien, Beta-hämolysierende Streptokokken. Nur bei Masern ist man beim Masernvirus als ausschließlichen Erreger geblieben. Wenn bei bestimmten Krankheiten keine Bakterien zu finden sind, dann spricht man heute allgemein von einer Viruskrankheit. Der bedeutende Hygieniker der Universität Rostock Professor Werner Kollath erwähnt noch 1937 in seinem Lehrbuch der Hygiene das Virus invisibile. Wann immer ein neues Krankheitsbild beschrieben wird, gilt fürs erste ein Virus als Ursache, z.B. Ebola-Virus.

Wie kam es zum Feindbild des heutigen Virusbegriffes?

Im 18. Jahrhundert begann der Aufschwung der Naturwissenschaften. Mit Hilfe der Lupe und bald später mit Hilfe des Lichtmikroskops wurden Parasiten und Bakterien beschrieben und identifiziert.
Parasiten sind hoch entwickelte ausgereifte Lebewesen, die auf anderen Organismen leben. Parasiten, wie Würmer, Trichinen etc. konnte man mit freiem Auge sehen und mit Hilfe der Lupe noch besser erforschen. Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckten Robert Koch und Louis Pasteur mit Hilfe des Lichtmikroskops bis dahin nie gesehene kugel- und stäbchenförmige Gebilde, Kokken und Bazillen, die dann Bakterien (Coccus lat. Korn, bacillus lat. Stäbchen) genannt wurden. Diese beiden Wissenschaftler meinten, dass diese neu entdeckten Gebilde von außen eingedrungen wären und ähnlich den Parasiten Krankheiten verursachen. Dies ist die so genannte Keimtheorie. Andere Wissenschaftler widersprachen dieser Meinung, wie z.B. Claude Bernard, von dem das Zitat stammt:

„Der Keim ist nichts, das Milieu ist alles“.

Dennoch setzte sich die Keimtheorie durch, nach welcher Bakterien feindliche Invasoren von außen und die einzigen Ursachen von Krankheiten sind. Unterernährung, z.B. bei Masern Mangel an Vitamin A, Unterkühlungen, Schlafmangel, verschmutztes Trinkwasser etc. sind demnach keine Krankheitsursachen. Nein, nur die bösen Keime sind es.

Theodor Billroth, der Begründer der modernen Bauchchirurgie war hingegen der Überzeugung, dass Bakterien im Organismus selbst gebildet werden.
Auf der Basis der Keimtheorie begründete Paul Ehrlich, ein Schüler von Robert Koch die Chemotherapie mit dem Illusionären Satz „wir müssen chemisch zielen lernen“.
Heute beginnen immer mehr Molekularbiologen, Bakterien als Symbionten (unschädliche Mitbewohner der Gewebe), ja sogar als die essentiellen Bausteine der Zellen zu verstehen.

Schon L. Pasteur war aufgefallen, dass Bakterien je nach Säuregrad des Mediums ihre Form ändern. Bakterien sind demnach keine hoch entwickelten, ausgereiften Organismen wie Parasiten, die aus Milliarden von Zellen aufgebaut sind, sondern sie sind Einzeller, die sich in verschiedene Richtungen hin ändern und entwickeln können.

Nachdem für etliche fieberhafte Erkrankungen, wie Masern, Mumps, oder Grippe im Mikroskop keine Bakterien gefunden wurden, vermuteten die Anhänger der Keimtheorie, dass es noch viel kleinere Bakterien geben müsse. Sie sprachen daher von unsichtbaren Viren. 
Mit der Erfindung der Elektronenmikroskopie wurden in der Zelle Strukturen entdeckt, von denen bisher nichts bekannt war. In diesen neu entdeckten Zellpartikeln meinten einige Wissenschaftler, die längst gesuchten kleinen Bakterien, die Viren gefunden zu haben. Bei bestimmten fieberhaften Krankheiten hatten sie beobachtet, dass die Zahl dieser Zellorganellen angestiegen war.


Jetzt war also das so lange gesuchte Virus gefunden?

Meinte nicht auch Kolumbus, als er im später benannten Amerika gelandet war, Westindien entdeckt zu haben? Er hatte also etwas gefunden. Es war aber nicht das, was er gesucht hatte. Es wurden mit Hilfe der modernen Technik neue, biologische Strukturen gefunden. Es waren aber nicht die kleinen Bakterien, die vermeintlichen Viren, nach denen gesucht wurde. Dennoch wurden sie Viren genannt. Inzwischen stellt sich heraus, dass Viren vor allem keine selbständigen Lebewesen sind, dass sie sich nicht selbst vermehren können und keinen eigenen Energiestoffwechsel haben. Während Bakterien Einzeller sind, sind Viren nur Teile von Zellen. Die ursprüngliche Vorstellung, Viren seien besonders kleine und bösartige Parasiten, ist überholt. Viren sind nach heutigem Wissen körpereigene Bestandteile der Zellen, sie sind Eiweißkörper und sie sind am Aufbau von Zellen beteiligt.

Dr. Johann Loibner Arzt für Allgemeinmedizin 5. 11. 2015

Über den Autor: Dr. med Johann Loibner

Der Allgemeinmediziner Dr. med Johann Loibner plädiert für eine bessere Aufklärung von Patienten und Ärzten über die Risiken von Impfungen. Er behandelt seine Patienten in seiner Wahlarztpraxis vorwiegend mit Homöopathie, Kneipp und dem ärztlichen Gespräch. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.


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