Was ist gesund?

Entschlacken, Entgiften, basisch ernähren, BIO, Rohkost, vegetarisch, vegan...

 

Ernährung, vor allem sog. gesunde Ernährung spielt im Gesundheitsbereich eine große, nein, eine riesengroße Rolle. Davon lebt praktisch eine ganze Industrie. Aber wie wichtig ist Ernährung - die richtige Ernährung - für unsere Gesundheit tatsächlich?

Eine optimale Zusammensetzung der Nahrung; Vitamine, Mineralien, Spurenelemente ist für optimale Stoffwechselvorgänge sicher hilfreich, trotzdem kann suboptimale Ernährung keine Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Akne oder Neurodermitis etc. pp. auslösen. Dazu braucht es eines biologischen Konflikts. Allerdings kann uns adäquate Zufuhr von Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen bei Lösungs- und Heilungsverläufen unterstützen oder sogar erst physiologisch möglich machen - z.B. Knochenreparaturen durch Vitamin D - im Verbund mit Vitamin K und Magnesium und notfalls auch Kalzium.

Oft wird das dann als "gesunde Ernährung kann Krebs heilen" interpretiert, was auch so erscheint, aber eben nicht mit der ursächlichen Heilung zu tun hat, die nur vollzogen werden kann, wenn der biologische Konflikt gelöst ist. Entsprechende Supplemente können dann helfen, den Prozess optimal zu unterstützen - und das ist wunderbar.

Was schmeckt (und bekommt) - ist gesund!

... könnte man pauschal sagen, und in der Tat ist das so - solange es LEBENSmittel sind und nicht nur Nahrungsmittel. Allerdings gibt es heute viele diagnostisch gesicherte Lebensmittel-allergien/-unverträglichkeiten, die früher niemals entdeckt wurden, weil man medizinisch noch gar nicht davon wusste, und diejenigen immer kränkelten oder sogar frühzeitig starben. Die bekannteste Lebensmittelunverträglichkeit ist wohl die Zöliakie. Auch diese ist kein irreversibles Schicksal, zu dem man lebenslang verdammt wäre, sondern lässt sich biologisch dekodieren und verschwindet dann - genauso, wie sie gekommen ist.

Und so verhält sich das im Grunde genommen mit jeder Art von Unverträglichkeit, was sonst als Lebensmittel durchgeht. Ob Laktose- oder Fruktoseintoleranz, Allergie gegen Nüsse oder Erdbeeren - hinter JEDER Unverträglichkeit steht ein biologischer Konflikt - mit meist sehr ungewöhnlichen Geschichten. Wird der biologische Konflikt, die epigenetische Prägung aufgedeckt und aufgelöst, verschwinden die Probleme.

Säure-Basen-Haushalt

Oft wird falsche Ernährung für die sog. Übersäuerung des Körpers und damit Erkrankungen vielfältigster Art verantwortlich gemacht und vielerlei Hinweise gegeben, wie man dieses von außen richten könnte.
Da ich das Rad nicht neu erfinden muss und ein bisschen Zeit sparen will, hier eine kurze Zusammenfassung von Wikipedia, worum es bei der Argumentation für eine basische und damit behauptete gesunde Ernährung geht:
 

Begründung für die basische Ernährung ist die Hypothese, der Körper werde durch zu viele säureproduzierende Anteile in den Nahrungsmitteln der üblichen „Zivilisationskost“ „übersäuert“, was den Säure-Basen-Haushalt des Körpers in ein gesundheitsschädliches Ungleichgewicht bringe. Eine derartige Übersäuerung (siehe Azidose) habe auf die Dauer gesundheitsschädigende Folgen, die sich in Form von diversen Krankheiten und chronischen Leiden äußert, wie zum Beispiel Gicht, Arthrose, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Neurodermitis, Osteoporose, Muskelschmerzen, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen, Allergien und auch Krebs. Es gibt Alternativmediziner, die im Grunde jede Erkrankung mit Übersäuerung in Verbindung bringen.

Die genannten Folgen einer dieser Hypothese entsprechenden ernährungsbedingten Übersäuerung werden damit begründet, dass die überschüssigen Säuren im Körper, welche überwiegend im Bindegewebe gespeichert würden, basische Mineralien des Körpers z. B. aus den Knochen an sich binden und Salze bilden würden, was schließlich unter anderem zur Demineralisation des Knochengewebes führe. Außerdem lagerten sich die entstehenden Salze und auch die Säuren selbst in Zellen und Geweben ab, insbesondere in dem Bindegewebe aller Organe. Solchen als pathologisch bezeichneten Prozessen beuge die Basische Ernährung vor. Außerdem könne sie bereits vorhandene Krankheiten heilen.[1]

Die Krankheitsbilder einer akuten Azidose und als Gegenteil davon Alkalose sind in der evidenzbasierten Medizin bekannt und treten bei gesunden Menschen nur kurzfristig auf. Der Körper reguliert das Säure-Basen-Gleichgewicht selbstständig. Überschüssige Säuren werden über die Nieren ausgeschieden, beim Ausatmen wird Kohlendioxid ausgeschieden; auch der Schweiß enthält Säuren, ebenso der ausgeschiedene Kot. Dauerhafte Azidosen sind nur bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus und Funktionsstörungen der Nieren bekannt. Sind permanent zu viele Säuren im Blut, wird zum Ausgleich nach einiger Zeit Kalzium aus den Knochen abgebaut, was Osteoporose begünstigt.

Im Konzept der Basischen Ernährung ist nicht die akute Azidose des (arteriellen) Blutes gemeint, die als Blutazidose bezeichnet wird und auch nicht der Harnsäurespiegel, sondern eine angebliche chronische Übersäuerung des Körpergewebes. Da sie ernährungsbedingt sei, wird sie auch seit einigen Jahren als alimentäre chronische Gewebeazidose bezeichnet (lat. alimentum ‚Nahrung‘). Es wird davon ausgegangen, dass auch gesunde Menschen überschüssige Säuren auf Dauer nicht ausscheiden können, was krankheitsfördernd wirke.

Die Hypothesen zur Übersäuerung des Körpers wurden Anfang des 20. Jahrhunderts populär und von mehreren Diät-Begründern vertreten, darunter Howard Hay (Trennkost), Otto Warburg, Maximilian Bircher-Benner und Are Waerland (Waerland-Kost). Bircher-Benner machte die Harnsäure für die Entstehung von Krebs verantwortlich. Warburg stellte die Hypothese auf, dass Krebszellen nur in einem sauren Milieu gedeihen können und über einen so genannten Gärungsstoffwechsel verfügen. Nach aktuellem Forschungsstand ist die Gärung in Krebszellen jedoch die Folge des Tumorwachstums, nicht die Ursache. [2]

Das Meiste ist eigentlich gesagt. Insbesondere dem letzten Satz - auch wenn er von Schulmedizinern stammt - kann nur vollumfänglich zugestimmt werden. Und, auch wenn eine gezielte Alkalose (überbasisches Milieu) einige Programme austricksen kann (z.B. die Wasseretention beim Nierensammelrohr-SBS/SYNDROM), löst sie diese doch nicht ursächlich auf. Stellen wir die Maßnahmen einer exogen erzeugten Alkalose ein, geht das Programm unvermindert weiter.

Auch das Herauslösen von Kalzium-Ionen aus den Knochen, um ein chemisches Gleichgewicht bei einer subtilen Gewebsazidose wieder herzustellen, macht keine fortschreitende Osteoporose. Das wissen wir als Neumediziner.

Nichtsdestotrotz entlastet eine ausgewogene, meinetwegen auch basische Ernährung (wenig Eiweiße) die Ausscheidungssysteme - insbesondere die Nieren. Wenn man also die Symptome einer Übersäuerung hat: Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Hauterscheinungen wie Juckreiz usw., weist das wohl schon eher auf eine latente Niereninsuffizienz hin, der man natürlich mit einer basischen Ernährung symptomatisch begegnen kann. Sehr informativ dazu auch dieser Artikel.

Summasummarum: Eine basische Ernährung schadet nicht, heilt aber auch keine Krankheiten ursächlich, sondern kann eher Symptomatiken von biol. Sonderprogrammen abmildern, die mit dem Stoffwechsel zu tun haben.

Rohkost

... ob vegan, vegetarisch oder konventionell sei erstmal dahingestellt. Diese Art der Ernährung ist für mich die einzige, die wirklich Sinn machen würde - auch wenn ich kein Rohköstler bin. Durch Rohkost bleiben Lebensmittel Lebensmittel und werden nicht nur zu Nahrungsmitteln degradiert. Alle natürlichen Inhaltstoffe bleiben vollumfäglich erhalten und sind die Lebensmittel auch noch wirklich frisch, gibt es außerdem noch eine Portion Biophotonen dazu.

Trotzdem ist das Ganze natürlich ein bisschen eine Mogelpackung, denn würden wir uns nur auf regionale Produkte beschränken müssen, so bliebe im Winter nicht viel übrig, worauf wir zurückgreifen könnten. Deshalb haben Menschen ihre Jahrmillionen bewährte Nahrungsquelle etwas modifizieren müssen, als sie das Schlaraffenland verließen und in klimatische Unbilden abwanderten. Und auch darauf hat sich der Mensch epigenetisch eingestellt, nachdem er haltbar machte, Lebensmittel garte, damit weniger Energie beim Verdauungsprozess verloren ging und anderweitig genutzt werden konnte. Insofern muss also jeder selbst entscheiden, ob und inwieweit er Rohkost zu sich nehmen will. Täglich eine ordentliche Portion davon ist aber ganz sicher der Gesundheit zuträglich - weil natürlich. Schöner Nebeneffekt in der Regel: Man kann sein Gewicht reduzieren, weil viel Energie für die Verdauung drauf geht.

Zur Rohkost-Päbstin: http://www.urkostmitbrigitte.de/

Rohkost

Ölwechsel

Das Thema gesundes Öl und Fett haben nicht nur die Ernährungsfreaks für sich entdeckt, sondern ist ein beliebtes und einträglich gewordenes Marktsegment der Lebensmittelindustrie. Und in der Tat kann man mit den richtigen 'Fetten' einiges erreichen, denn sie liefern uns den nötigen Schmierstoff für die Zellen. Fettfrei (Ölfrei) celebrieren nur noch die Askesefetischisten, die den lauten Knall noch nicht gehört haben.

Und weil sich das Thema gutes Öl auch schon bis in die kleinste Küche vorgearbeitet hat, hat der Markt ob im Discount oder im Naturwarenhandel einiges zu bieten.

http://verlag-ernaehrung-gesundheit.de