Gut & Böse

Gutartig oder bösartig - was ist der Unterschied?

 

Auch, wenn sich die Frage aus neumedizinischer Sicht so gar nicht stellt, ist eine der am häufigsten gestellten Fragen:

 

Was ist der Unterschied der schulmedizinischen Diagnose gutartig oder bösartig?

 

Dazu eine kleine Schilderung einer MTA, wie so ein Präparat aus einer Biopsie hergestellt wird.
 

Wenn die Mediziner "Krebszellen" und Krebs" diagnostizieren, ist es wichtig zu verstehen, wie das gemacht wird. Erst wenn ich es selber machen kann, habe ich verstanden, wie es funktioniert und erst dann kann ich so eine Aussage überprüfen!!!
Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich als MTA dieses früher in meiner Ausbildung gelernt habe.
Hier ist die Prozedur....selber an zig Versuchstieren....Meerschweinchen, Mäusen etc. durchgeführt:
Die Gewebeprobe/das Organ über wenigstens 10 Schritte von Wasser zu immer mehr Alkohol in der Lösung entwässern....dann mit Formaldehyd fixieren....dann einbetten in Paraffin....dann micro-dünn schneiden.....dann färben.....

 

Hat schon mal jemand versucht, ein solches Präparat überhaupt nach Organen zu identifizieren?! Ich ja...ich sage dir: schwierig!
Kannst du dir vorstellen, wieviele Artefakte ein so hergestelltes Präparat zeigt? Es wird entwässert, fixiert und gefärbt und dann soll man noch etwas diagnostizieren können?! Das, was man erkennen kann, sind Zellkerne....und mit etwas Übung auch ...im Vergleich zu anderen Präparaten, ob es hier etwas mehr oder weniger Zellkerne gibt....mit einer großen Breite der Grauzone....was ist normal...was nicht....je mehr Zellkerne desto bösartiger...

 

Und wie wird heute "Krebs" diagnostiziert? Lasst es euch genauestens erklären! Aussagen wie: das sieht man im Ultraschall....sind höchst suspekt...denn es ist Software, die Signale in Bilder umsetzt...und wer die Software schreibt, hat die Macht.
Wenn es ein Labortest ist, dann ist es genauso suspekt:
Der Pharmahersteller gibt in dem Beipackzettel an, wie Flüssigkeit A mit B zu mischen ist und wie ein positives oder negatives Ergebnis aussieht. Er muss aber NICHT die Zusammensetzung der Flüssigkeiten benennen, da Patentrecht....praktisch oder???
Da kann ich auch jedem ein X vor ein U machen...

Marianne Freymann

Zu diesen Schilderungen eher vager Vermutungen passt der folgende Fall:
Erinnern Sie sich noch an den Fall des Essener Pathologen, der Hunderte von Brustkrebsfällen falsch-positiv (also als bösartig) diagnostizierte?
 

Dtsch Arztebl 2000; 97(8): A-416 / B-338 / C-316 Koch, Klaus

 
Fehldiagnose Brustkrebs: Defekte Diagnosekette

Anfangs schien es, als habe ein einzelner Arzt durchgedreht. Bis zu seinem Selbstmord im Sommer 1997 hatte der Essener Pathologe Josef Kemnitz bei mehr als 300 Patientinnen Brustkrebs diagnostiziert, obwohl die meisten Frauen kerngesund waren. Doch nach einem Gutachten der Deutschen Gesellschaft für Senologie liegt die Schuld nicht alleine bei dem Pathologen: Offenbar haben alle Fachärzte versagt, denen sich die Frauen anvertraut hatten. Den drei Gutachtern, Dr. Ingrid Schreer (Kiel), Prof. Roland Bässler (Fulda) und Prof. KlausDieter Schulz (Marburg), hatten die Akten von 76 Patientinnen vorgelegen. Die histologischen Befunde konnten sie jedoch nicht überprüfen, da Kemnitz alle Gewebeproben durch Brandstiftung in seinem Labor vernichtet hatte.

Doch schon die Auswertung der Akten ist niederschmetternd: Bei vielen Krankheitsverläufen fanden die Gutachter "eine ständige Wiederholung von Unklarheiten, Erklärungsbedürfnissen, Widersprüchen und Informationsdefiziten, die durch ihre Konstanz beeindrucken". Die Mängel begannen beim Radiologen, dem offenbar die Fachkompetenz zur Mammographie fehlte: Bei 39 von 51 Patientinnen konnte Schreer die zur operativen Abklärung führenden Befunde nicht nachvollziehen. Die Gynäkologen dreier Essener Kliniken haben trotzdem operiert. [...] Deutsches Ärzteblatt

 

Wenn man sich schon nicht einmal mehr auf die schulmedizinisch definierte Diagnose von gut- oder bösartig verlassen kann, was ist dann so eine Hiobsbotschaft überhaupt wert?

Aus den Erkenntnissen zu den 5BN wissen wir, dass, je nachdem in welcher Phase sich ein Programm gerade befindet, Gewebe auf- oder abgebaut wird, Funktionsausfälle oder metabolische Veränderungen vorliegen.

 

Das, was die Schulmedizin als bösartig bezeichnet, ist ein Gewebsaufbau/-vermehrung, entweder als Anpassung in der konfliktaktiven Pase (ca-Phase), um erhöhten Anforderungen zu entsprechen, wie z.B. bei der Leber, dem Darm oder den Brustdrüsen, oder um das durch Nekrose oder Ulzeration in der ca-Phase abgebaute Gewebe wieder aufzubauen, wie z.B. beim Plattenepithel-Ca, Gebärmutterhalsschleimhaut, Milchgänge in der Brust, Knochenosteolysen.

In der Histologie des Gewebes findet man dann eben schlicht und ergreifend mehr sich teilende Zellen, also so, wie in dem Bericht der MTA oben beschrieben. Bei jeder sich verschließenden Wunde würde man das aber auch finden  - ganz  ohne Bösartigkeit.

Da also der Gewebezuwachs - für Funktionssteigerung oder Reparatur, wie z.B. bei einem Wundverschluss - ein biologisch sinnvolles Geschehen ist, kann von Bösartigkeit im herkömmlichen Sinne gar keine Rede sein. Trotzdem gibt es natürlich Verlaufsformen, die, weil das biologische Zeitfenster überschritten wurde oder ein Syndrom vorliegt oder die UrkonfliktPrägung noch wirkt, Dimensionen annehmen, die nicht akzeptabel sind,  sei es aus anatomisch-mechanischer, funktioneller oder auch nur kosmetischer Sicht.

Da muss dann überlegt und abgewägt werden, wie man weiter vorgeht. Eine OP ist aus neumedizinischer Sicht kein Tabu und selbst eine Bestrahlung, um Gewebe zu schrumpfen, ist manchmal der einzige Weg, um zielführend handeln zu können. Beides sind aber Optionen die gut überlegt sein wollen.

Von gutartig spricht die Schulmedizin, wenn ein offensichtlicher Gewebezuwachs (Tumor) in der Histologie keine vermehrt auftretenden, sich teilenden Zellen aufweist. Dieses kann weder durch einen Ultraschall noch sonstige bildgebende Verfahren festgestellt werden. Allein ein Gewebeschnitt könnte hier Klarheit schaffen. Wie trügerisch aber selbst dieser sein kann, haben wir in den obigen beiden Texten gesehen. Den Befund 'gutartig' oder eben 'negativ' finden wir in der Regel, wenn es um einen bereits gelösten biologischen Konflikt geht und der Abbau der Tumormasse - mangels Mikroben z.B. - unterblieben ist und 'eingekapselt' wurde. Das betrifft die Organgewebe des entodermalen Keimblatts. Gutartige Tumore des Mesoderms und Ektoderms sind abgeschlossene Reparaturgeschehen der Lösungsphase.