Vitamin D(3) - das Sonnen- und Reparatur-Vitamin

 

Die Meisten kennen es nur von alten Fotos oder aus den Erzählungen ihrer Großeltern: In Decken gewickelte Patienten, die in Sanatorien auf Sonnenterrassen frische Luft und Sonne genießen, um den Genesungsprozess zu unterstützen.

 

Alle Reparaturprozesse des Bewegung- und Halteapperates, aber nicht nur diese,  brauchen einen ausreichenden Vitamin-D-Spiegel und somit sollte dieser in der Therapie der Neuen Medizin essentiell sein. Wobei ich für die Berufs-Skeptiker und erzkonservativen Neumediziner - "Hahaha, Vitamin D heilt Krebs, ich lach mich kaputt" - gleich hinzufügen möchte: Vitamin D initiiert sicher keine Lösung, macht aber eine optimale Reparatur erst möglich, denn; ohne ausgewogene 'Mörtelmischung' bleibt das Gemäuer fragil.

Vitamin D ist ein hervorragendes, nein, das Reparaturmittel bei allen Arten von Knochen- und Gelenkreparaturen, weil es - wie in Erfahrungsberichten und einschlägiger Literatur belegt - die Eigenschaft hat, überschüssige Bildung von Kallus, wie wir sie auch regelmäßig als die typischen Gichtknoten sehen - zu unterbinden und offensichtlich sogar solche Zustände reversibel macht, wie es scheint. Nach den vorliegenden Berichten kann man wohl davon ausgehen, dass es eine übermäßige Kallusbildung nur aufgrund eines unzureichenden Vitamin-D3-Spiegels gibt, was der Autor in dem Erfahrungsbericht weiter unten treffend das Syndrom der unvollständigen Reparatur genannt hat. Wird der fehlende Vitamin-D-Spiegel aufgefüllt, so geht die Natur ans Werk, was sich dann eine Zeit lang in Knochen- und Gelenkschmerzen äußern kann.

 

Wie wichtig Vitamin D für diesen Regelkreis ist, zeigt die frühere Arme-Leute-Krankheit Rachitis. Kindern in der Bundesrepublik wurde noch bis in die 1960er Jahre zur Vorbeugung und Kräftigung täglich ein Löffel Lebertran verabreicht, um einen ausreichenden Vitamin-D-Spiegel zu garantieren. Da dadurch aber auch unkontrolliert hohe Mengen Vitamin A verabreicht wurden mit den entsprechenden Neben- wirkungen, ist man davon wieder abgekommen.

Heute, wo eine regelrechte Sonnenphobie - wegen angeblichen Hautkrebsrisikos - geschürt wird, leiden die meisten Menschen unter einem relativen oder sogar absoluten Vitamin-D-Mangel. Diverse Sonnenschutzcremes tun ihr übriges und sind außerdem noch voll von schädlichen Inhalts- und Zusatzstoffen.

Die heilende Wirkung von Vitamin D

Experten empfehlen, einen Vitamin D Spiegel von 50-60 ng/ml im Blut aufrecht zu halten, um in vollem Umfang von den vielen Vorteilen zu profitieren, die Vitamin D für die Gesundheit bietet. Im Durchschnitt hat der Mitteleuropäer nördlich der Alpen aber höchstens einen Wert um die 20 ng/ml. Vor allem in den sonnenarmen Monaten ist es in unseren Breiten fast unmöglich, ausreichend Vitamin D3 durch Sonneneinstrahlung zu bilden. Ein Winterspaziergang genügt leider nicht, Studien haben dies bewiesen. Nördlich des 42. Breitengrades (oberhalb von Rom) steht die Sonne in den Wintermonaten einfach zu tief, um genügend UVB-Strahlen durchzulassen, die zur Bildung von Vitamin D notwendig wären. Das gilt natürlich noch viel mehr, wenn man viel Zeit in geschlossenen Räumen verbringt, was regelmäßig alle Berufsgruppen betrifft, die nicht an der frischen Luft arbeiten und im besonderen Maße natürlich auch unsere Kinder, die nicht nur durch das lange Schulbankdrücken, kaum noch ausreichend der Sonne ausgesetzt sind.

Während der Sommermonate produziert ein Mensch mit heller Haut bei direkter Sonnenstrahlung (in Badekleidung, ohne Sonnenschutz) zur Mittagszeit etwa 10000 IE in 10 bis 20 Minuten (je nach Hauttyp). Personen mit dunkler Haut produzieren je nach Pigmentierung entsprechend weniger, weil sie durch das vermehrte Melanin in der Haut mehr vor Sonneneinstrahlung geschützt sind.

Drei Sonnenbäder pro Woche reichen aus, um optimal mit Vitamin D versorgt zu sein. Die im Sommer aufgefüllten Vitamin D Speicher reichen aber nur zirka 2 Monate. Danach kommt das Winterloch und der Körper ist, weil wir keinen Winterschlaf halten, auf die Zufuhr aus der Nahrung oder auf Nahrungsergänzungsmittel angewiesen. Allerdings sprechen einige Quellen sogar davon, dass "freies Vitamin D3 nur 24 Stunden im Körper zirkuliert" und wir deshalb besonders auf eine tägliche Versorgung angewiesen sind. [Quelle: http://www.vitamind.net/vitamin-d-synthese/]

Die meisten Menschen verwenden aus Angst vor Hautkrebs und Sonnenbrand eine Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor. Aber bereits Sonnenschutzfaktor 8 blockiert die Entstehung von Vitamin D in der Haut bis zu 95%. Kein Wunder also, dass ein Großteil der Bevölkerung in Europa unter chronischem Vitamin D Mangel leidet, nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer.

 

Noch bis vor wenigen Jahren war man der Meinung, die aktive Form des Vitamin D werde mit Hilfe des Sonnenlichtes ausschließlich unter Mitwirkung der Leber, der Nieren und der Haut gebildet. Dank des amerikanischen Forschers Prof. Michael F. Holick, Professor für Medizin, Dermatologie, Physiologie und Biophysik sowie Entdecker der aktiven Form von Vitamin D, wissen wir heute, dass offenbar jede einzelne Körperzelle über die Fähigkeit verfügt, aktives Vitamin D zu bilden. Vitamin D, eigentlich ein Hormon, ist die wichtigste Verbindung, um fortlaufende Reparaturprozesse im Körper - erst recht aber bei großen Heilungsphasen - zu bewerkstelligen. Ohne eine ausreichende Menge bleibt jeder Reparaturprozess stecken oder wird nur notdürftig und unvollendet bleiben. Schwerwiegend wirkt sich das bei Reparaturen des Bewegungs- und Halteapparats aus, da wir dort dann einen unphysiologischen Kallusüberschuss haben.

Welche Auswirkungen ein Vitamin D Mangel haben kann,
sieht man deutlich daran, wofür Vitamin D in unserem Körper zuständig ist:
 

  • zum Aufbau von Knochen, Gelenken, Zähnen

  • zur Aufnahme von Calcium im Darm

  • für Reparaturmechanismen

  • für das hormonelle Gleichgewicht

  • für die Reduktion von oxidativem Stress

  • für die Signalübertragung zwischen Zellen

  • für innere Ruhe, Schlaf, Stressbelastbarkeit

  • für Aufmerksamkeit, Lebensfreude

     

Da Vitamin D3 und Vitamin K2 den Calciumstoffwechsel regulieren, sollten diese immer gemeinsam eingenommen werden. Bei der Vitamin-D Prophylaxe/Therapie sollte also auf eine entsprechende Zufuhr von Vitamin K geachtet werden, um eine Hyperkalzämie zu vermeiden, die zu einer Polyurie und Polydypsie führen kann. Durch die vermehrte Aufnahme von Vitamin D kommt es zu einer überstimulierten Calcium-Absorption im Darm und OHNE Vitamin K zu einer Calcium-Resorption aus den Knochen. Damit das Kalzium dahin kommt, wo es hingehört, Knochen, Gelenke, Zähne usw., und sich nicht - herausgelöst - an den Gefäßwänden dann übermäßig ablagert, ist Vitamin K unerlässlich. Außerdem ist Vitamin K u.a. für die Blutgerinnung zuständig und wichtig, damit die reparierenden Eigenschaften des Vitamin-D wirksam werden können. Alles 'Grünfutter', wie Spinat, Grünkohl und Salat, ist ein guter Vitamin-K-Lieferant.

 

Ganz wichtig auch die Zufuhr von Magnesium, dieses ist für einen optimalen Vitamin-D-Metabolismus unabdingbar.

Die vereinzelt berichteten angeblichen Nebenwirkungen von Vitamin D wie Herzrasen, Schwindel und (Kopf)schmerzen, sind keine Folgen des Vitamin D, sondern die Folgen eines durch Vitamin D induzierten Magnesium-Mangels. Treten nach Einnahme von Vit.D Knochenschmerzen auf, ist das ein untrügliches Zeichen, dass das Vitamin 'seine' Arbeit tut, aber der Magnesiumspiegel zu niedrig ist. Durch orale Einnahme lässt sich dieser meist nicht auf das erforderliche Maß bringen, da Einnahmen über 400 mg am Tag die Verdauung überstrapazieren und nicht mehr durch den Darm aufgenommen werden. Folge ist dann oft Durchfall. Fußbäder mit Magnesium oder Einsprühen mit Magnesiumöl sollen in der Aufnahme optimaler und vor allem verträglicher sein. Empfehlungen dazu gibt es auf verschiedenen Plattformen im Internet.

 

Falls der gewöhnliche Speiseplan nicht ausreichend Kalzium enthält, sollte man zumindest während der Zeit der Vitamin-D-Kuren auch dieses supplementieren - z.B. mit Eierschalen.

 

Vitamin D3 kann praktisch mit herkömmlichen Nahrungsergänzungsmitteln nicht überdosiert werden. Für einen therapeutischen Effekt reichen die herkömmlichen Dosierungen von Nahrungsergänzungsmitteln  - 400 bis 1000 i.E. - auch nicht aus - höchstens später als Erhaltungsdosis. Außerdem beinhalten diese viele unnötige und nicht zuträgliche Zusatzstoffe. Deshalb ist es besser, sich hochwertige und reine Vitamin-D-Präparate zu besorgen - meist über das Internet zu beziehen.

 

Studien zeigen: 70 bis 90 Prozent aller Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben einen Vitamin D Mangel. Die Gründe für einen Vitamin D Mangel können vielfältig sein, wobei ein oder mehrere Gründe gleichzeitig zutreffen können. Dazu gehören:

 

  • Zu wenig Sonne in den Wintermonaten
    Über dem 42. Breitengrad (Höhe Rom) steht im Winter die Sonne zu tief und die Sonneneinstrahlung reicht nicht aus, um in der Haut genügend Vitamin D zu bilden.
     

  • Zu wenig Sonnenbäder in den Sommermonaten
    Obwohl ein Sonnenbad von 15-20 Minuten 3mal pro Woche ausreichen würde, um einen normalen Vitamin D Spiegel aufzubauen, schaffen es die meisten Personen wegen Beruf oder Zeitmangel nicht, ihre Vitamin D Speicher im Sommer aufzufüllen.
     

  • Aufenthalt in Innenräumen die meiste Zeit des Tages über
    Zu wenig Sonnenstrahlung aufgrund von Arbeit, Krankheit, Bettlägrigkeit oder altersbedingt
     

  • Verwendung von Sonnenschutzmittel
    Bereits ein Sonnenschutzfaktor ab 8 blockiert die Entstehung von Vitamin D in der Haut um 95%.
     

  • Unzureichende Vitamin D Aufnahme über die Nahrung
    Veganer sind besonders gefährdet, da Vitamin D vor allem in fettem Fisch, Milch und Eier vorkommt.
     

  • Alte, kranke oder bettlägrige Personen
    Sie halten sich die meiste Zeit in Innenräumen auf und auch die Aufnahme von Vitamin D über die Nahrung ist meist stark eingeschränkt.
     

  • Vitamin D Mangel D durch Diät und Übergewicht
    Übergewichtige gehen oft nicht in die Sonne und auch die Aufnahme von Vitamin D aufgrund der reduzierten Nahrungszufuhr ist verringert.
     

  • Unzureichende Vitamin D Aufnahme aufgrund von Erkrankungen und Medikamenten
    Wer z.B. an Morbus Crohn oder Zöliakie hat eine reduzierte Aufnahme von Vitamin D über den Darm.
     

  • Dunkelhäutige Personen
    Da Melanin die Vitamin D Produktion in der Haut reduziert, haben dunkelhäutige Personen ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin D Mangel, wenn sie sich nicht lange genug in der Sonne aufhalten.

 

 
Erfahrungsbericht - http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-d-dosierung-ia.html

 

80 Prozent aller Kranken haben Vitamin-D-Mangel

Nach langen Jahren unabhängiger Recherchen über den Alterungsprozess und über Krankheiten stieß ich vor etwa acht Jahren auf einen Artikel, in dem behauptet wurde, dass 80 Prozent aller unter Beschwerden und Schmerzen leidenden Menschen einen zu niedrigen Vitamin-D3-Spiegel aufwiesen.

4000 IU Vitamin D3 heilten Arthritis

Gleich nachdem ich das gelesen hatte, begann ich damit, Vitamin D3 in täglichen Dosen von 4.000 IU (also dem Zehnfachen der empfohlenen Dosis) einzunehmen.

Innerhalb eines Monats waren fast alle meine arthritischen Beschwerden verschwunden. Das Hüftklicken, der gelbe Fussnagelpilz, die Ganglionzyste und die subkutane Zyste hielten sich jedoch hartnäckig.

Sechs Jahre später: Mein Vater, der jahrelang Vi­tamin-D3-Dosen von 2.000 IU täglich eingenommen hatte (das Fünffache der empfohlenen Dosis) liess zum ersten Mal sein Blut auf den Gehalt an Vitamin D3 untersuchen.

Das Ergebnis waren 29 Nanogramm pro Milliliter (ng / ml) – das heisst, er lag damit 1.0 ng unter dem untersten Ende der Skala. Er hätte also eigentlich schon tot sein müssen!

Das war mein Aha-Moment. Ich schlussfolgerte, dass meine Familie genetisch bedingt zu niedrigen Vitamin-D3-Spiegeln neigte. Also steigerte ich meine eigene Dosis auf 20.000 IU, erhöhte später auf 50.000 IU und dann sogar auf 100.000 IU täglich – der Rest ist (meine persönliche) Geschichte.

100.000 IU Vitamin D brachten Heilung auf allen Ebenen

Innerhalb eines Monats bemerkte ich einen enor­men Energiezuwachs, hatte aber auch Schmerzen an denjenigen Knochen und Gelenken, die niemals richtig ausgeheilt waren. Das machte mir aber keine Angst, denn ich hatte gelesen, dass Vitamin D3 das Hormon par excellence zur Wiederherstellung von Knochen und Gelenken ist.

Ebenso hatte ich aus der Literatur erfahren, dass bei Ratten, deren gebrochene Knochen mit Gaben von Vitamin D3 behandelt worden waren, die Bruchstellen sauber verheilten, während es bei den Kontrollratten zu Kallusbildungen an den einstigen Bruchstellen kam.

Innerhalb von fünf Monaten verschwand der gelbe Fussnagelpilz, mein Hüftklicken hörte auf und meine Schultern besserten sich noch deutlicher als vorher (bei 4.000 IU täglich). Nach einem Jahr fiel mir dann auf, dass der Knochensporn an meinem Ellenbogen verschwunden war.

Ausserdem war meine subkutane Zyste geplatzt und abgeheilt und meine Ganglionzyste von der Grösse eines halben Golfballes war auf die Grösse einer harten Erbse geschrumpft und verursachte keine Schmerzen mehr.

Das Syndrom der unvollständigen Reparatur

Ich fragte mich: Warum entwickelte die Evolution ein Hormon, das zu seiner Aktivierung Sonnenlicht benötigt? Da kam mir die Idee, dass hier das Syndrom einer unvollständigen Reparatur vorlag.

Die Evolution dachte wohl, dass ein Mensch, der den Winter bei knappen Ressourcen verbringen muss, gerade einmal so viel Reparatur und Wartung benötigte, dass er den Winter überstand – aber auch nicht mehr.

Das mit dem Sonnenschein entstandene D3 signalisierte schliesslich, dass der Sommer gekommen war und wieder genügend Ressourcen zur Verfügung standen, also konnte der Körper es sich jetzt leisten, sich mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln an eine komplette Reparatur zu machen.

Es häufen sich Studien, die zeigen, dass es gegen Entzündungen wirkt, das Immunsystem moduliert, vor oxidativen Schädigungen schützt und einen Hormon ähnlichen Effekt hat. Während man anfangs annahm, dass bei einem Vitamin D-Mangel im wesentlichen die Hormon abhängigen Tumore, wie Brustkrebs, Eierstockkrebs und Prostatakrebs häufiger auftreten, ist dies inzwischen ebenfalls für das Luftröhren-, Bronchial-, Harnblasen-, Speiseröhren-, Magen-, Darm- und Bauchspeicheldrüsen- Karzinom wahrscheinlich. In Zellkulturen und bei Versuchstieren konnte durch Vitamin D- Gabe das bösartige Wachstum sogar gebremst werden. Deshalb war es für den Frauenarzt Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing naheliegend, chronische Entzündungen der Scheide und schlechte Muttermundabstriche mit Vitamin D zu behandeln. Über seine Erfahrungen mit dieser neuen ungefährlichen Behandlungsmethode habe ich ihn für das Netzwerk Frauengesundheit befragt.

https://www.netzwerk-frauengesundheit.com/

Noch ein bemerkenswerter und schöner Nebeneffekt von Vit. D ist, dass man (wieder) ausschweifend träumt, was wohl auch dem allumfassenden Reparatureffekt zuzuschreiben ist. Die alltäglichen Erlebnisse werden sofort im Traum verarbeitet.

Wer sich tiefergehend mit den neuesten Erkenntnissen zu Vitamin D befassen möchte, dem sei dieser Link empfohlen: http://www.vitamind.net/interviews/dr-hollis-vitamin-d-taeglich/

Die wichtigste Erkenntnis; freies Vitamin D kann nicht gespeichert werden und hat eine Halbwertszeit von 24 Stunden. Deshalb ist es wichtig, sich täglich seine Portion Vitamin D zu holen, entweder natürlich - durch die Sonne (mind. 15 bis 30 Minuten ohne Sonnenschutz) - oder durch qualitativ hochwertige Supplemente. Helle Hauttypen können turbotanken, da bei ihnen der natürliche Sonnenschutz (Melanin) weniger ausgeprägt ist. Umso wichtiger ist es aber, ohne Sonnenmilch in die Sonne zu gehen - zumindest bei der Minimaldosis.

Was noch beachtet werden muss

Da Vitamin D auch den Stoffwechsel auf Sommermodus schaltet, stellt sich bei vielen auch ein positiver Nebeneffekt einer Gewichtsabnahme ein. Dieser aktivierte Stoffwechsel ist für Diabetiker und Glukagon-Insuffiziente nicht ganz unproblematisch, worauf - soweit mir bekannt - in keiner Vitamin-D-Gruppe hingewiesen wird.

Da der Grundumsatz steigt, steigt auch der Kalorienbedarf. Menschen mit einer funktionierenden Glukagonproduktion können dadurch ihre Zucker- und Fettdepots angreifen und Gewicht reduzieren. Menschen, denen Glukagon fehlt (weil sie einen aktiven Sträube- oder Angst-Ekel-Konflikt haben) können so aber leider viel schneller in einen Unterzucker geraten. Das gilt es zu beachten, wenn man zusätzlich Diäten (auch Trennkost oder Restart) macht. Selbst wenn diese keine beschränkte Kalorienzufuhr haben, aber eiweißlastig sind, kann es zu Engpässen kommen, die mit den üblichen Unterzuckerungssymptomen - Unruhe, Benommenheit, Schwindel, kalter Schweiß etc. pp. - einhergehen. Da sollte unbedingt gegen gesteuert werden. Zu diesen Engpässen kommt es, weil der Stoffwechsel durch Vitamin D auf Hochtouren läuft, Eiweißkost aber längere Zeit braucht als Kohlenhydrate, ehe sie in den Zellbrennstoff umgewandelt werden kann.

Und noch ein Eintrag aus einer Vitamin-D-Gruppe auf Facebook

 

Liebe Leute, ich muss euch etwas mitteilen.
Vor 3 Jahren habe ich mir in den Finger geschnitten und einen Nerv durchtrennt. Lange Rede, kurzer Sinn, die Fingerspitze wurde taub.
Ich fülle nun geraume Zeit mit D3 etc auf. Seit 2 Wochen bemerke ich eine Veränderung an der Fingerspitze. Wie das kribbelige Gefühl, als ich es durchtrennt habe. Nun, ich spüre seit heute meinen Finger wieder.
Ich dachte, dass ist etwas von dem ihr sicher auch wissen wollt 😉

 

Schlussendlich kann man wohl konstatieren, dass das Vitamin D(3) zu den wichtigsten Mitteln in der neumedizinischen Therapie gehören muss, um jegliche Reparaturprozesse optimal zu steuern, ja vielleicht überhaupt erst möglich zu machen.

 

Quellen: https://www.vitaminexpress.org/de/vitamin-d
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-d-dosierung-ia.html

http://www.vitamind.net

https://www.netzwerk-frauengesundheit.com/