Mariendistel

... das Mittel schlechthin für die Leber. Es wird sogar von der Schulmedizin bei Vergiftung durch den Knollenblätterpilz eingesetzt, hat also offensichtlich hervorragende Eigenschaften, die Entgiftungsfunktion der Leber zu unterstützen und die Leber zu schützen.

Ihr Hauptwirkstoff – das Silymarin – soll die Leberzellen vor toxischen Stoffen schützen und die Leberregeneration fördern. Und das ist bei der Leber sowieso gegeben. Jeder kennt die griechische Sage: Weil Prometheus den Menschen das Feuer wiedergab, ereilte ihn der Zorn des Göttervaters Zeus, der ihn gefangen nehmen und im Kaukasus an einen Felsen ketten ließ, wo jeden Tag der Adler Ethon kam und von seiner Leber fraß, die sich aber immer wieder regenerierte. Und so ist es auch bei den Menschen. Die Leber gehört zu den Organen - neben der Haut und der Schilddrüse - die sich am besten und 'leichtesten' regenerieren. Unterstützen kann man diesen Prozess, wie gesagt, mit der Mariendistel.
 

Silymarin ist in Wasser schwer löslich und daher in Teeaufgüssen nur in sehr geringen Mengen vorhanden.  Mariendisteltee ist daher nicht sehr reich an Wirkstoffen. Sinnvoller sind Fertigpräparate mit hohen Silymarindosen. Experten empfehlen etwa 200 bis 400 mg Silymarin pro Tag.

In Drogerien und Supermärkten gibt es vielfältige Mariendistelpräparate, die aber meist völlig unterdosiert sind und deshalb nicht die erforderliche Wirkung haben. Man sollte also auf die angegebene Wirkstoffmenge achten.

 

Die Empfehlung von Kennern ist frisch gemahlener Samen: 4 Mal tgl. ein Teelöffel bei Beschwerden und zur Regeneration der Leber.

Mariendistel - Welches Produkt wirkt am besten?

Verwendung der Mariendistel

Silymarin in der Schulmedizin

Krampflösend

und entspannend

Wacholder, Dill, Enzian, Kamille und Pfefferminze sind die klassischen Krampflöser für den Verdauungstrakt, aber auch Basilikum hat auf die Verdauung eine harmonisierende Wirkung. Ausschlaggebend ist, was uns geschmacklich am meisten anspricht, denn auch hier sind die Sinne und damit die Psyche beteiligt, dass es uns besser geht.

Ingwer

... hilft gegen vielerlei Verdauungsbeschwerden - insbesondere gegen Übelkeit, wirkt wärmend und somit auch entkrampfend, außerdem desinfizierend und schmeckt auch noch gut. Aus der asiatischen Küche jedenfalls nicht wegzudenken.

Verstopfung?!

Ein leidiges Thema, wann man den Brocken noch nicht hergeben kann und noch aufheben und an ihm herumverdauen muss, bis was Neues kommt; Geld etc. pp. oder eben nicht markieren darf; denn immerhin ist Defäkieren der große Bruder vom Urinmarkieren.

 

Symptomatisch können da Dörrfrüchte, Laktose, Magnesium und Heilerde helfen - bis die Sache wieder von alleine flutscht, wenn es tatsächlich nur um die Darmperestaltik geht.