Weißdorn

... hat eine günstige Wirkung auf unser Herz - das lebenswichtigste Organ überhaupt.

In etlichen Studien konnte für Weißdorn eine Steigerung der Kontraktionskraft und des Schlagvolumens des Herzens nachgewiesen werden. Außerdem wirken die Inhaltsstoffe der Pflanze positiv bei Herzrhythmusstörungen und verbessern die Durchblutung der Herzkranzgefäße. Daher wird die Heilkraft der Pflanze in Form von Fertigarzneimitteln bei nachlassender Leistungsfähigkeit des Herzens (Herzinsuffizienz, NYHA-Stadium I und II) eingesetzt. Noch liegen keine Studien vor, welche die Wirksamkeit von Weißdorn bei anderen Herzerkrankungen beschreiben.

Die getrockneten Früchte, die ebenfalls Flavonoide und Procyanidine enthalten, werden medizinisch bei nervösen Herzbeschwerden und zur Unterstützung der Herz- und Kreislauffunktion eingesetzt.

In der modernen Pflanzentherapie wird eine Tagesdosis von 160 bis 900 Milligramm (neueste Empfehlung: 600 bis 900 Milligramm) Weißdorn-Extrakt mit 4 bis 30 Milligramm Gesamtflavonoiden und 30 bis 160 Milligramm oligomeren Procyanidinen empfohlen. Die Präparate werden oral eingenommen und wirken erst ab einer Anwendungsdauer von mindestens sechs Wochen.

Als Tee können nur die Blätter und Blüten (3 bis 6 Gramm) vom Weißdorn, nicht aber die Früchte verwendet werden. Über mehrere Wochen sollte drei- bis viermal täglich jeweils eine Tasse Weißdorn-Tee getrunken werden, damit sich seine herzkräftigende Wirkung entfalten kann.

Die Einnahme von Weißdorn gilt für die meisten Erwachsenen als sicher. Selten können Magenbeschwerden, Kopfschmerzen und Schwindel auftreten. Hoch dosiert kann Weißdorn giftig wirken.

Bei bekannten Allergien gegen Rosengewächse sollten Sie auf Weißdorn-Präparate verzichten.

[netdoktor.de]

Wie sowieso schon klar sein dürfte, kann Weißdorn keinen Konflikt auflösen und damit auch kein laufendes SBS ausschalten, wohl aber - bei gewisser Geduld und Disziplin in der Einnahme - symptomatisch helfen, das Herz zu regenerieren oder heruntertransformierte, rezidivierende Konflikte ein bisschen symptomatisch zu lindern.