Antibakteriell & entzündungshemmend

Wozu antibakteriell oder entzündungshemmend in der Neuen Medizin? Da es auch unter dem Aspekt der Neuen Medizin Vorgänge gibt, die eine Eindämmung brauchen, weil sie z.B. Schmerzen machen oder nicht abheilen wollen und ein 'Katze beißt sich in den Schwanz'-Kreislauf entsteht, der unterbrochen werden muss, bzw. nicht die gewöhnlich optimalen Mikroben das Werk verrichten, sondern welche, die unser Körper nicht kennt und nicht beherrscht.
Im Grunde genommen wirken alle Ätherischen Öle durch ihre Terpene mehr oder weniger antimikrobiell, mit der Spezifik für verschiedene Anwendungsbereiche: Teebaum und Lavendel z.B. besser äußerlich; Thymian, Salbei & Co. auch für die innerliche Anwendung. Die nachfolgende Auflistung ist nur ein kleiner Ausschnit eines großen Spektrums dieser Heilpflanzen.

Teebaum - der Alleskönner

Vom anderen Ende der Welt (Australien) hat das Teebaumöl seit einigen Jahren den Weg zu uns gefunden und ist aus der Hausapotheke gar nicht mehr wegzudenken. Selbst im Haushalt als Reinigungsmittel gegen Schimmel & Co. tut es seine Dienste.

Teebaumöl gilt als eines der wertvollsten Pflanzenöle in der Natur. Seine antibakterielle Wirkung ist äußerst effektiv und gleichzeitig schonend. Teebaumöl wird durch Dampfdestillation der Blätter gewonnen.

Glaubt man der australischen Sage, so entdeckten Ureinwohner Australiens die besondere Heilkraft bei einem Bad in einem verzauberten See. Dieses Gewässer wurde von den Aborigines aufgesucht weil es hilft, den Körper von Staub und Dreck zu befreien. Dabei erkannten sie, dass der See zugleich ihre körperlichen Beschwerden lindern konnte.

 

Grund für diese wundersame Heilmethode war allerdings nicht das Gewässer selbst, sondern vielmehr die Teebäume, die am Ufer gewachsen waren. Durch die Vegetation haben sie ihr Blattwerk in dem Wasser verloren. Dadurch wurde das Wasser mit dem wirkungsvollen Heilstoff angereichert.

 

Der australische Chemiker Dr. R.A. Penefold konnte einige Jahrhunderte später die heilsame Wirkung, die vom Teebaumöl ausgeht, klinisch nachweisen. Im Jahr 1920 veröffentlichte er diesbezüglich eine schriftliche Dokumentation. [www.teebaumoel.net]

Ob Akne, Splitter, Entzündungen im Mund- und Rachenraum - Teebaumöl hilft immer. Die Palette weiterer Anwendungen ist lang. Man sollte aber in jedem Fall drauf achten, dass man das Öl sparsam verwendet - gewöhnlich reicht ein Tropfen - und nicht mit den Augen in Berührung kommt, das kann weh tun. Dazu kommt, dass Teebaumöl auch eine leichte anästhetische Wirkung hat und so Juckreiz und Schmerzen lindern kann.
Katzen dürfen nicht mit Teebaumöl behandelt werden

Salbei, Thymian & Co.

Zur Linderung sog. Erkältungs bedingter Krankheiten hat wohl jeder seinen Geheimtipp. Ob Zwiebel, Kamille, (Pfeffer)minze, Thymian und Salbei, Zitrone - wegen des Vitamin C; alle Symptome sogenannter Erkältungskrankheiten können mit den altbewährten Hausmitteln etwas erträglicher gestaltet werden. Die ätherische Öle dieser Pflanzen - Terpene - und andere Inhaltstoffe können in vielen Fällen nicht nur eine symptomatische Besserung beibringen, sondern können tatsächlich auch durch ihren antibakteriellen Charakter einen ausufernden Heilungsverlauf abmildern. Empfehlenswert dazu auch; das Studium des Buchs "Aromatherapie" von Jean Valnet.